Aktuelles
Stadt unterstützt Bürgerschaftliches Engagement mit 60.000 Euro
Krefelder Freiwilligenzentrum in letzter Minute gerettet
Das Krefelder Freiwilligenzentrum (FWZ) am Westwall, welches das ehrenamtliche Engagement von Bürgerinnen und Bürgern
fördert und Ersatzmöglichkeiten aufzeigt, ist quasi in letzter Minute vor dem Aus gerettet worden. Der Rat der Stadt Krefeld hat
in seiner Sitzung im April einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 60.000 Euro beschlossen. Mit weiteren Finanzmitteln von Caritas
Krefeld und dem SKM Krefeld kann die wertvolle Arbeit fortgesetzt werden.
Trotz der finanziellen Unterstützung der Stadt, über die jetzt noch eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen werden muss, kann
die Arbeit nicht wie bisher fortgeführt werden, da insgesamt weniger Geld zur Verfügung steht. Das FWZ wird wird sich auf die
Beratung und Vermittlung von Ehrenamtlern konzentrieren und zukünftig weniger neue personalintensive Projekte initiieren können.
Stärker noch als bisher wird das Zentrum auf die Mitarbeit von Ehrenamtlichen in der Einrichtung selbst angewiesen sein. Neu ist
zum Beispiel, dass die Krefelder Hobby- und Wissensbörse die Räume des FWZ mitnutzen wird.
Das FWZ hatte kurz vor der Schließung gestanden, weil die Caritas aufgrund zurückgehender Kirchensteuermittel sich nicht mehr
in diesem Umfang wie bisher engagieren kann und sich mit der Diakonie des Kirchenkreises Krefeld-Viersen einer der bisherigen Träger
zurückziehen muss, da die Diakonie noch ein zweites Zentrum in Viersen zu tragen hat. "Wir freuen uns, dass das Freiwilligenzentrum
jetzt doch noch gerettet werden konnte, denn schließlich wird bürgerschafliches Engagement immer wichtiger", sagt Hans-Georg Liegener,
Geschäftsführer der Caritas. "Bei allen Ehrenamtlichen, die in dieser schwierigen Zeit dem FWZ die Stange gehalten haben, möchten
wir uns herzlich bedanken und hoffen, dass sie auch die Umstrukturierung jetzt unterstützen."
Das FWZ wir auch weiterhin auf Spenden angewiesen sein, um möglichst viel von dem, was in den vergangenen Jahren aufgebaut
wurde, fortsetzen zu können.
Weitere Informationen zum FWZ unter: "www.freiwilligenzentrum-krefeld.de
Autorin: Frau Borghoff-Uhlenbroich, Caritas Öffentlichkeitsreferentin, April 2010
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